Wissens- und Erlebniszentrum der
Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde GmbH

Borgstedtfelde 15
24794 Borgstedt

Telefon: 0 43 31 / 345 - 121
Fax: 0 43 31 / 345 - 111
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Internet: www.aw-erle.de

 

 

Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde GmbHVerwerten statt Vergraben - Abfallwirtschaft der Zukunft

31.000 Tonnen Papier / Pappe werden jährlich in Borgstedt sortiert und vermarktet. Ferner werden 22.300 Tonnen Haus- und Gewerbeabfälle sowie Sperrmüll zum Transport in die MBA Neumünster umgeschlagen. Die Bioabfallbehandlungsanlage in Borgstedt verarbeitet zurzeit 40.000 Tonnen Bio- und Pflanzenabfälle pro Jahr. Bei der Vergärung der Bioabfälle entsteht Biogas, das in Strom und Wärme umgesetzt wird. Diese Bio-Energie erspart dem Klima jenes Mehr an Kohlendioxyd, das bei der Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas freigesetzt würde, mehrere tausend Tonnen pro Jahr. Darüber hinaus entstehen 17.000 Tonnen Qualitätskompost pro Jahr.

Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde GmbH und deren Tätigkeitsfeldern finden Sie auf der Homepage unter www.awr.de.

Unser LehrgartenLernen mit allen Sinnen

Unser Garten mit Außenlernstationen ist Teil unseres Naturerlebnisraums auf dem Gelände der AWR in Borgstedt. Hier heißt es: Tasten, Fühlen, Beobachten - kurz: Lernen mit allen Sinnen.

Unser Garten gliedert sich in verschiedene Bereiche, die den Weg des Materials von der Entsorgung über Wiederverwertung bis zur Rückgabe an die Natur veranschaulichen. Die splitterförmige Gestalt der Abteilungen, die durch bewachsene Mauern aus Betonsteinen begrenzt werden, betont, dass es sich hier nicht um einen üblichen Garten handelt. Die Lernstationen fordern zu eigenen Aktivitäten auf: Abfall ausgraben im Müllfriedhof, Tasten und Fühlen in Tastkästen und auf dem Barfußpfad, Riechen und Schmecken beim „Tischlein deck dich“, Beobachten am Insektenhotel und der Figurenbeute.

Unser Lehrgarten und seine Stationen im Überblick

Unser Lehrgarten

Fühlen, Tasten, Beobachten....
mit allen Sinnen lernen lautet hier das Motto.

 

 

01: Littering

02: Grünes Klassenzimmer

03: Tischlein Deck Dich

04: Immigration

05: Freilandarena

06: Figurenbeute

 

 

LitteringStation Nummer 01

Littering

Der Eingangsbereich erregt Abscheu: der Bodenbelag besteht aus Schlacke, im Gestrüpp liegen alte Autoreifen, Fahrräder und Hausmüll. Hier ist auch ein „Müllfriedhof“ angelegt, an dem demonstriert werden kann, in welcher Zeit Materialien verrotten – wenn überhaupt. Durch einen Weidentunnel, in welchem sich der Barfußpfad mit unterschiedlichen Materialien befindet, gelangen die Besucher in den nächsten Bereich - das grüne Klassenzimmer. 

Das Grüne KlassenzimmerStation Nummer 02

Das Grüne Klassenzimmer

Den Eingang in das Grüne Klassenzimmer säumen zehn Tastkästen, die zum Fühlen anregen. Das bunte Kunststoffgranulat auf den einfassenden Mauern und das farbige Glasgranulat auf dem Boden verdeutlichen Wiederverwertbarkeit und Schönheit recycelter Stoffe, die mit der natürlichen Umgebung harmonieren. Wandbegleitende Böschungen sind mit heimischen Gewächsen bepflanzt, ein Teich weist auf die Bedeutung des Wassers hin.

Tischlein Deck‘ DichStation Nummer 03

Tischlein Deck‘ Dich

Dieser Abschnitt vermittelt ein Bild natürlicher Schönheit mit ihren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die heimische Fauna: Beeren tragende Gewächse, Nektar bildende Wildkräuter und -sträucher locken Insekten und Vögel über den Jahresverlauf an. Der Kiesboden erinnert an den Meeresstrand. Verwelkende Blüten veranschaulichen den ewigen Kreislauf der Natur. Ein Insektenhaus lädt besonders an sonnigen Tagen zum Beobachten der ein- und ausfliegenden Bewohner ein und im Gewürzgarten lernt man Kräuter genau kennen – das Gefühl ihrer Blätter und den Geruch.

ImmigrationStation Nummer 04

Immigration

Dieser Bereich verweist schon durch den Bodenbelag aus aufbrechendem Beton auf die Vergänglichkeit und Regenerationskraft der Natur. In den Spalten wachsen Gräser und Wildblumen, vermodernde Holzstapel werden Heimstatt für Käfer, Komposthaufen ein Zuhause für Würmer. Insektenhotels und Nistkästen laden zum Einzug ein. Ein Laubtor entlässt die Besucher in offensichtlich weniger gestaltete Anlagenteile.  

FreilandarenaStation Nummer 05

Freilandarena

Eine kleine Freilandarena mit gemauerten Sitzplätzen schirmt die Anlage von den Parkplätzen ab. Hier kann vor dem Rundgang, zwischendurch oder abschließend geplauscht oder informiert werden. Eine kurze Pause in vollen Zügen - nahe der Natur - wird hier zum Erlebnis.

FigurenbeuteStation Nummer 06

Figurenbeute

Figurenbeuten - eine alte Volkskunst - sind lebende Skulpturen, geschnitzt aus ganzen Baumstämmen, mannshoch und massiv. Von weitem ahnt niemand, dass in Ihnen ein Volk Honigbienen lebt. Ursprünglich im Imkerhain zu Hause, werden Honigbienen nun auch direkt aus der Figurenbeute auf dem AWR-Gelände das betriebliche Umfeld erobern. Die Skulptur wurde von der Figurenbeutenschnitzerin Birgit Jönsson geschnitzt. Sie stellt einen Mistkäfer dar, - für die Abfallwirtschaft vereint er die Aspekte der Abfallverwertung in einem Kreislaufprozess und die Ressourcensicherung für künftige Generationen.

Impressionen zu unserem LehrgartenLernen mit allen Sinnen

Hinweis: Zum Vergrößern der Fotos bitte anklicken.