Unsere Sonne spendet Energie

- Erdöl, Erdgas und Kohle werden als Energiequellen bald verbraucht sein. Die Sonne wird uns aber mit ihrer kostenlosen und sauberen Energie noch Jahrmilliarden zur Verfügung stehen. Wir müssen sie nur nutzen.
Energie aus Sonneneinstrahlung kann zur Erzeugung von Wärme (Solarthermie) und Strom (Photovoltaik) verwendet werden, ohne dass dabei klimaschädliche Treibhausgase freigesetzt werden. Bei der Wärmeerzeugung erzeugen Kollektoren – meist auf Dächern installiert - durch die Sonneneinstrahlung Warmwasser und Heizungswärme. Die Heizkosten können dadurch erheblich reduziert werden.
Solarenergie bei der AWR
Bei der AWR sind seit April 2008 auf den Lagerhallendächern 2.250 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von 1.480 m2 zur Stromerzeugung installiert. Diese Photovoltaikanlage lieferte 2009 ca. 134.000 kWh Strom, der in das Stromnetz des regionalen Netzbetreibers eingespeist wurde.
Mit dieser Energie können 40 Standardhaushalte komplett mit
umweltfreundlichem Strom versorgt werden.
So funktioniert's

| Photovoltaikmodule |
| Wechselrichter |
| Solarstrom- / Einspeiszähler |
| Öffentliches Netz |
| Zweirichtungszähler |
| Verbraucher |
Wie der Strom ins öffentliche Netz gelangt:
Sonnenstrahlen setzen in den Photovoltaikmodulen (1) den photovoltaischen Effekt in Gang. Dadurch
entsteht ein Stromfluss, der wiederum in den Wechselrichter (2) gelangt. Der Wechselrichter (2) hat
folgende Aufgabe: Er wandelt den Gleichstrom, der aus den Photovoltaikmodulen (1) kommt in
haushaltsüblichen Wechselstrom um. Denn nur mit Wechselstrom können wir alle technischen Geräte
im Haushalt betreiben. Der Wechselrichter (2) leitet nun den Strom über den Einspeisezähler (3) in
das öffentliche Stromnetz ein (4).
Der Einspeisezähler (3) zählt dabei die Menge des Stroms, den die Photovaltaikanlage hergestellt
hat. Der Strom, den jeder Haushalt benötigt, wird vom Hausanschluss bezogen. Ein Bezugszähler (5)
zählt die durch alle Verbraucher (5) benötigte und bezogene Menge an Strom in kWh (Kilowattstunde).




